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2023-12-12

Weihnachtsfeier, Sachzuwendungen und Teuerungsprämie

Die festliche Adventszeit rückt näher, und damit auch die Zeit für Weihnachtsfeiern und Geschenke an die Belegschaft. Arbeitgeber möchten ihren Mitarbeitern oft in dieser besonderen Zeit eine Freude bereiten, sei es mit einer Weihnachtsfeier oder kleinen Aufmerksamkeiten. Doch was muss beachtet werden, damit diese Gesten steuer- und beitragsfrei bleiben?

Steuer- und beitragsfreie Weihnachtsfeier

Die Weihnachtsfeier ist ein Highlight in vielen Unternehmen und eine beliebte Möglichkeit, die Mitarbeiter*innen zu belohnen und zu motivieren. Gute Nachrichten: Die Kosten für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen wie der Weihnachtsfeier sind bis zu einer Höhe von 365 Euro pro Mitarbeiter*in im Jahr steuer- und beitragsfrei.

Geschenke an die Belegschaft

Neben der Weihnachtsfeier sind auch Geschenke an die Belegschaft eine beliebte Geste der Wertschätzung. Damit diese Geschenke steuer- und beitragsfrei bleiben, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

1. Es dürfen jährlich maximal 186 Euro pro Mitarbeiter*in für Geschenke ausgegeben werden.
2. Geschenke dürfen nicht in Bargeld abgelöst werden, da Bargeldzuwendungen immer Steuer- und Beitragspflicht auslösen. Stattdessen sollten Sachzuwendungen wie Gutscheine ohne Barablöse verwendet werden.
3. Geschenke müssen als generelle Zuwendung aus einem bestimmten Anlass (z.B. Weihnachten) überreicht werden und dürfen keine individuelle Entlohnung darstellen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Geschenke an die Belegschaft als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Hingegen sind Weihnachtsgeschenke an Kund*innen nur absetzbar, wenn sie eine Werbewirkung entfalten.

Die Teuerungsprämie

Für das Kalenderjahr 2023 gibt es eine interessante Neuerung: Arbeitgeber*innen können ihren Mitarbeiter*innen eine Teuerungsprämie aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten gewähren. Diese Prämie ist bis zu einem Betrag von 3.000 Euro steuer- und beitragsfrei. Davon sind die ersten 2.000 Euro pro Jahr generell steuer- und beitragsfrei. Um die restlichen 1.000 Euro auszuschöpfen, bedarf es einer lohngestaltenden Vorschrift, wie beispielsweise einem Kollektivvertrag oder einer innerbetrieblichen Prämie, die allen Mitarbeiter*innen gleichermaßen ausbezahlt wird.

Die Teuerungsprämie bietet Arbeitgeber*innen die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter*innen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zusätzlich zu entlohnen, ohne dabei steuerliche Abzüge in Kauf nehmen zu müssen.

otto_deweis_weidlinger - 11:32:53 @ Allgemeines | Kommentar hinzufügen


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